Communitas Agnus Dei

Anschrift: Hof St. Joseph, Spittelsberg 1, 78351 Bodman
Gründungsjahr: 1980
Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder Pacht): Kloster Frauenberg ist unentgeldlich zur Verfügung gestellt, der Hof St. Joseph in Ludwigshafen ist gemietet, ca. 7 ha Land gepachtet, weitere Gründungen in Ecuador und Brüssel
Zahl der Gebäude: Hauptgebäude im Hof, viele kleine Anbauten, Gemeinschaftsräume, kleiner Laden im Kloster
Tiere auf dem Gelände: Schafe, Hühner, Rinder, Enten, Hasen, Pfauen
Mitglieder (Erwachsene/Kinder und Jugendliche): Auf die Unterbringungsmöglichkeiten verteilen sich 27 Erwachsene und 29 Kinder
Arten des Zusammenlebens: Familien, Ehepaare, Singles
Arten des Zusammenwohnens: Eigener Bereich für Familien, die anderen bekommen nach Möglichkeit einen eigenen Raum, einige teilen sich auch ein Zimmer (wenig Platz)
Aufnahmegebühr: Keine
Offen für neue Mitglieder: Generell ja
Ökologische Leitideen: Ökologische Lebensweise als schöpfungsgemäßer Umgang mit der Erde
Spirituelle Leitideen: Konsequent geistliches Leben zur inneren Reinigung, katholisch
Soziale Leitideen: Nächstenliebe
Sonstige Leitideen: Kultur der Liebe wird gefördert, Gutes stützen, dem Bösen wehren, Krankes heilen, Neues bauen, Arbeit bedeutet Mitarbeit an der Schöpfung
Strategien zur Umsetzung: Anbau nach biologischen Grundsätzen, stille, kontemplative Gebete auch in der Nacht, liturgische Gebetszeiten, Bibelmeditation, Menschen in Bedrängnis werden aufgenommen (im Haus des Lebens), Arbeit wird unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass sie für den Menschen da ist, ihn aber nicht regiert
Probleme: Zu viel Arbeit für die wenigen Menschen, kaum Fachwissen vorhanden, die Anforderungen einer Nachfolge Christi sind nicht immer bequem, menschlicher Egoismus als Hinderung
Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: Die 10 Gebote und die Regeln der Kirche, Recht auf angemessene spirituelle und theologische Ausbildung
Berufe der Mitglieder außerhalb der Gemeinschaft: Eine Hebamme arbeitet außerhalb der Gemeinschaft
Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: Bis auf die Hebamme arbeiten alle für die Gemeinschaft
Regelung der Arbeitsaufteilung: Ältere Mitglieder haben Spezialgebiete, der Rest wird geteilt
Sicherung der Existenzgrundlage: Spenden als Hauptfinanzierung, Vertrauen in die Vorsehung
Ernährungsprinzipien: Nach Möglichkeit biologische Nahrung, einige verzichten auf Fleisch aus Massentierhaltung, 2x Fasten pro Woche (Wasser und Brot)
Einnahme der Mahlzeiten: Gemeinschaftlich, manchmal essen die Familien für sich
Ernährung aus eigenem Anbau: Etwa zur Hälfte auf dem Hof, der Frauenberg wird mitversorgt
Entscheidungsorgane: Gewähltes Leitungsteam, Gemeinschaft gesamt
Entscheidungsprinzip: Konsens bei wichtigen Entscheidungen, ansonsten Entscheidungsfindung durch das Leitungsteam
Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: Geplant ist die Finanzierung durch einen Förderverein
Bezüge von außen: Regelmäßige kleine und große Spenden, Kindergeld, Einkommen durch Kassetten, CDs, Büchertisch
Gemeinschaftsvermögen: Nein
Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: Fernseher, Videorekorder, Radio, Elektronik, landwirtschaftliche Geräte, Solarenergie, Autos
Technische Hilfsmittel als Privateigentum: Keine
Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Regelmäßige Gebete und andere geistliche Rituale, Radiosendung, verschiedene Treffen, geistliche bzw. seelsorgliche Gespräche, Gästebetreuung
Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Musik, Gespräche, Gemeinschaftstreffen,...
Austausch mit anderen Gemeinschaften: Recht intensiver Austausch (Netzwerkgedanke)
Privater Alltag: Niemand lebt einen privaten Alltag

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