ISKCON – Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (Deutschland) e.V.

Anschrift: Postfach 1172, 55759 Birkenfeld
Gründungsjahr: Als Organisation wurde die ISKCON (International Society for Krishna-Consciousness) im Jahr 1966 gegründet
Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder Pacht): Weltweit gibt es über 400 Zentren (alternative Bauernhöfe, Tempel, Wohngemeinschaften,...), in Deutschland sind es mehrere Projekte
Zahl der Gebäude: Kann aufgrund der Vielfalt der bestehenden Projekte nicht beantwortet werden
Tiere auf dem Gelände: Auf den alternativen Bauernhöfen werden Kühe und Stiere gehalten
Mitglieder (Erwachsene/Kinder und Jugendliche): Insgesamt gibt es ca. 5000 Mitglieder in Deutschland, etwa 10% sind eingeweiht und ca. 3% leben in einer Wohngemeinschaft (dort wohnen nur Singles und keine Kinder)
Arten des Zusammenlebens: Etwa 3% der Mitglieder leben als Single in Hare-Krishna-WGs
Arten des Zusammenwohnens: In den Zentren gibt es Räumlichkeiten für Frauen und Männer getrennt, für Verheiratete gibt es Wohnungen
Aufnahmegebühr: Keine
Offen für neue Mitglieder: Ja, er/sie muss sich an die Regeln der Gemeinschaft halten
Ökologische Leitideen: Natürliche Zuneigung für den Schutz jeden Lebens
Spirituelle Leitideen: Jede/r ist auf Gott angewiesen, ist aber nicht machtlos und muss sich entsprechend verhalten, Ziel ist eine Harmonie mit Gott
Soziale Leitideen: Gerechte Nahrungsmittelverteilung an alle Lebewesen, respektvolles Zusammenleben
Sonstige Leitideen: Wahrhaftigkeit, Reinheit, Barmherzigkeit und Bescheidenheit (die 4 traditionellen Grundsätze der Veden)
Strategien zur Umsetzung: Ökologischer Landbau, wenn möglich, Verzicht auf erdölbetriebene Maschinen, Ochsen werden als Zugtiere eingesetzt, Kuhschutz, Verzicht auf Chemie, Erschließung umweltfreundlicher Technologien, keine Tierversuche, Meditation, gemeinsames Singen der heiligen Namen
Probleme: /
Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: Lacto-vegetarische Ernährung (kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier), Verzicht auf Rauschmittel, keine außereheliche Sexualität, einfach leben
Berufe der Mitglieder außerhalb der Gemeinschaft: Darüber gibt es keine Angaben
Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: Alle Mitglieder tragen zumeist ehrenamtlich zum Erhalt der Gemeinschaft bei, ca 50 vollzeitlich
Regelung der Arbeitsaufteilung: Nach Absprache
Sicherung der Existenzgrundlage: Selbständige Beteiligung an Projekten, einer für alle, alle für einen
Ernährungsprinzipien: Lacto-vegetarisch und möglichst natürlich
Einnahme der Mahlzeiten: In den Gemeinschaften wird gemeinsam gegessen
Ernährung aus eigenem Anbau: Selbstversorgung auf einer Farm bei Passau
Entscheidungsorgane: Jeweils das Team vor Ort, der religiöse Rat von ISKCON (zur Zeit 35 Mitglieder)
Entscheidungsprinzip: Ideal ist der Konsens unter Einhaltung der religiösen Vorgaben
Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: Jede/r trägt bei, was immer sie/er kann
Bezüge von außen: Regelmäßige und unregelmäßige Spenden von Freunden und Mitgliedern, Seminarveranstaltungen, Lebensmittelproduktion
Gemeinschaftsvermögen: Weltweit gibt es Vermögen
Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: Alternative Energieversorgung, landwirtschaftliche Geräte, Fuhrpark
Technische Hilfsmittel als Privateigentum: /
Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Sonntagsfest in den meisten Gemeinschaften, täglich mehrere Gemeinschaftsgottesdienste und Meditationen
Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Traditionelle Feiertage nach dem Mondkalender
Austausch mit anderen Gemeinschaften: Mit dem Vegetarierverbund freundschaftlich verbunden
Privater Alltag: Sehr unterschiedlich

 

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