Kommune LAERifari

Anschrift: Horstmarer Str. 20, 48366 Laer
Gründungsjahr: Die Gruppe gibt es seit 1993, auf dem Hof seit 1995
Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder Pacht): Ländlich, ca. 1 ha großes Gelände, gepachtet
Zahl der Gebäude: 1 Wohnhaus (ehemalige Kneipe), 1 Wohnhaus (ehemalige Tenne), 1 Tagungshaus, 1 Scheune
Tiere auf dem Gelände: 2 Katzen, 2 Schafe, 1 Kater
Mitglieder (Erwachsene/Kinder und Jugendliche): Momentan zählen als Mitglieder 3 Männer und 3 Frauen, Kinder gibt es nicht (sie sind jedoch nicht unerwünscht), 1 Mann als „Dauergast"
Arten des Zusammenlebens: Singles, keine Kleinfamilien
Arten des Zusammenwohnens: Jede/r hat einen eigenen Raum, Gemeinschaftsküche und -räume, es gibt einen Frauenwohnbereich für die, die dort wohnen wollen, und eine Frauenlesbenküche
Aufnahmegebühr: Keine
Offen für neue Mitglieder: Prinzipiell ja, das nächste Mitglied soll allerdings eine Frau sein (Quote)
Ökologische Leitideen: Möglichst ökologisch leben
Spirituelle Leitideen: Spiritualität als Gemeinschaftsprinzip wird klar abgelehnt, Einzelnen ist Spiritualität jedoch nicht fern
Soziale Leitideen: Als anarchistisches Projekt einen herrschaftsfreien Raum schaffen
Sonstige Leitideen: Kollektives Arbeiten als Ziel
Strategien zur Umsetzung: Verwendung von ökologischen Baustoffen, wenig Autofahren, Öko-Food, abfallbewusst einkaufen, Bemühung um ein nicht ausgrenzendes Sprach- und Redeverhalten, Anwendung von RT-Techniken (Radikale Therapie)
Probleme: Sämtliche Leitideen stossen aus Geldgründen, Faulheit und/oder Suchtgründen an Grenzen, kollektives Arbeiten ist kaum möglich
Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: Vorsichtig mit anderen umgehen, keine Gewalt, kein autoritäres Verhalten, Verantwortung für Gemeinschaftseinrichtungen übernehmen
Berufe der Mitglieder außerhalb der Gemeinschaft: Viele Mitglieder arbeiten außerhalb der Gemeinschaft (z.B. als Erntehelfer, Putzkraft, Kassiererin etc.) oder werden dort ausgebildet (z.B. als Tanztherapeutin, Heilpraktiker/in)
Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: Alle arbeiten mehr oder weniger zeitintensiv für die Gemeinschaft
Regelung der Arbeitsaufteilung: Arbeit wird je nach Lust, Zeit und Fähigkeit im Plenum eingeteilt
Sicherung der Existenzgrundlage: Durch Lohnarbeit außerhalb der Kommune
Ernährungsprinzipien: Vegetarisch, zum Teil vegan
Einnahme der Mahlzeiten: 1 warme Mahlzeit pro Tag für die, die wollen, zusammen
Ernährung aus eigenem Anbau: Teilweise
Entscheidungsorgane: Plenum
Entscheidungsprinzip: Konsensprinzip
Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: Gemeinsame Kasse, in die alles eingezahlt wird
Bezüge von außen: Geld von Eltern, Vermietung des Tagungshauses, Verkauf von Obst und Gemüse, Geld für Lohn-

arbeit

Gemeinschaftsvermögen: Ja
Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: 1 Auto, 5 Fahrräder, 1 Dreirad, 1 Fernseher, Holzheizung, 1 Kreissäge, 1 Kettensäge
Technische Hilfsmittel als Privateigentum: 3 Computer, 1 Telefon, 1 Anrufbeantworter etc.
Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: 1x wöchentlich das Plenum
Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: 1x jährlich das Hoffest, "Open Stage"
Austausch mit anderen Gemeinschaften: Bundesweiter Austausch mit anderen Kommunen
Privater Alltag: Kommune ist das Privatleben

 

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