Brennessel-Hof

Anschrift: Schulstr. 5, 37581 Heckenbeck (Bad Gandersheim)
Gründungsjahr: 1984 Kauf des Geländes, 1992/93 Gründung der Brennessel-GbR (Grundstückseigentümergemeinschaft zur gemeinsamen Hand)
Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder Pacht): Ländlich, 2 ha Gelände und 1 ha Ackerfläche außerhalb des Dorfes, Eigentum der Gemeinschaft
Zahl der Gebäude: Wohngebäude, Scheunen, Stallungen, Musikübungsraum, Laube, Heimwerkerstätten auf dem Gelände, andere Einrichtungen außerhalb
Tiere auf dem Gelände: Im Moment Hühner, Schafe, 1 Hund, Katzen
Mitglieder (Erwachsene/Kinder und Jugendliche): 14 Erwachsene und 12 Kinder zwischen 0 und 12 Jahren
Arten des Zusammenlebens: Bisher nur Familien
Arten des Zusammenwohnens: In den Wohngebäuden haben sich die Familien den Wohnraum selbst gestaltet, Größe variiert je nach Wünschen und Geldmitteln
Aufnahmegebühr: 10.000 DM pro Erwachsener als Anteil am Gemeinschaftseigentum
Offen für neue Mitglieder: Momentan aus Platzmangel nicht
Ökologische Leitideen: Ökologische Lebensweise ohne viel Streß im Alltag
Spirituelle Leitideen: Verschiedene Ausrichtungen
Soziale Leitideen: Die Suche nach einem friedvollen Zusammenleben, Schwerpunkte liegen im individuellen Wachstum und in der Kommunikation. Verschiedene Kommnikationsformen helfen, Vertrauen und Tranparenz in den Beziehungen zu finden. Jede/r hat ein Recht auf Selbstverwirklichung, Kinder sollen in Gemeinschaft mit anderen Kindern groß werden, Eigenverantwortlichkeit
Sonstige Leitideen: Heilung, Ausschöpfen des kreativen Potentials, Verbindung von Leben und Arbeit, Weitergabe von Wissen und Erfahrung, Spiritualität im Alltag leben
Strategien zur Umsetzung: /
Probleme: Schwerpunkte und Erziehungs- und Lebensstile der einzelnen Mitglieder weichen voneinander ab, dies führt zu Reibungspunkten, Geldprobleme, Machtkämpfe, Neid, Eifersucht
Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: Illegale Drogen sind verboten, möglichst kein gewohnheitsmäßiger Gebrauch von Genußmitteln (legale Drogen)
Berufe der Mitglieder außerhalb der Gemeinschaft: Die meisten Mitglieder arbeiten außerhalb der Gemeinschaft, 3-5 haben sich eine selbständige Arbeitsstelle in Heckenbeck geschaffen
Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: Es gibt keine regelmäßigen Arbeiten für die Gemeinschaft, sondern nur sporadische, welche freiwillig und nach Absprache übernommen werden
Regelung der Arbeitsaufteilung: Je nach Fähigkeit, Lust und Erfordernis
Sicherung der Existenzgrundlage: Jede Familie ist für sich selbst verantwortlich
Ernährungsprinzipien: Insgesamt eine vollwertige Kost, manche essen vegetarisch
Einnahme der Mahlzeiten: Nur das Sonntagmorgensfrühstück wird gemeinsam gegessen, die übrigen Mahlzeiten werden in den Familien eingenommen
Ernährung aus eigenem Anbau: Im Sommer Gemüse und Salate, Getreide für Brot und andere Backwaren, Eier, Schaf- und Hühnerfleisch
Entscheidungsorgane: Die Gemeinschaft
Entscheidungsprinzip: Um Konsens bemüht, in Zweifelsfällen reicht eine ¾-Mehrheit
Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: Die laufenden Kosten werden nach Betroffenheit und Freiwilligkeit von den Mitgliedern übernommen
Bezüge von außen: Keine
Gemeinschaftsvermögen: Gebäude und Gelände
Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: 1 Auto, 1 Trecker, 2 Anhänger, Werkzeug
Technische Hilfsmittel als Privateigentum: Autos, Computer, Fernseher, Fahrräder, Werkzeug
Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Morgenmeditation, Frauen- und Männergruppe, Chor, meditatives Tanzen, Theatergruppe, Visionsgruppe, Hofarbeitsgruppen, Hofforum, Orga-Treff, Trommelgruppe
Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: Das Institut für ganzheitliche Heilkunde trifft sich unregelmäßig
Austausch mit anderen Gemeinschaften: Loser Kontakt mit anderen Gemeinschaften
Privater Alltag: In unterschiedlich hohem Maß, z.B. weil außerhalb gearbeitet wird

 

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