| Anschrift: |
Alpener Straße 40, 47665 Sonsbeck |
| Gründungsjahr: |
1985 |
| Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder
Pacht): |
Ländlich am Rand der Gemeinde Sonsbeck
(8000 Einwohner), 18.080 qm, Eigentum des Vereins |
| Zahl der Gebäude: |
1 Wohnhaus, 3 Lagerhallen |
| Tiere auf dem Gelände: |
Hühner, Meerschweinchen, Kaninchen, Katze,
Hamster, Fische |
| Mitglieder (Erwachsene/Kinder und
Jugendliche): |
Die Zahlen variieren sehr stark, zur
Zeit 8 Erwachsene, 2 Kinder und 1 Zivildienstleistender |
| Arten des Zusammenlebens: |
Familien, Singles |
| Arten des Zusammenwohnens: |
1 Zimmer für jedes Mitglied, gemeinsame
Küche, Wohnzimmer, Bäder |
| Aufnahmegebühr: |
Keine |
| Offen für neue Mitglieder: |
Ja, sofern sie mitarbeiten und auf dem
Gelände keine Drogen/keinen Alkohol konsumieren |
| Ökologische Leitideen: |
Ökologisch arbeiten, einfach und ohne
viel Konsum leben |
| Spirituelle Leitideen: |
Es nutzt nichts, wenn man als Nation im Überfluss lebt, während
zur gleichen Zeit fast 2 Milliarden Menschen in Qual leben, weil
ihnen die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit fehlen. Hilf
zuerst dem, der am meisten leidet. Ziel ist eine Wachrüttelung
des Gewissens.
|
| Soziale Leitideen: |
Gemeinsam leben, arbeiten und helfen,
Verwendung der Überschüsse an Bedürftige, gleichberechtigtes Zusammenleben |
| Sonstige Leitideen: |
Gemeinschaftsbildung an sich wird als
politisch verstanden |
| Strategien zur Umsetzung: |
Wiederverwendung von Altmaterialien im
Gebrauchtmöbelmarkt, Aufnahme von Menschen, die Hilfe benötigen
(Obdachlose, Süchtige nach Abschluss einer Therapie etc.), finanzielle
Unterstützung von Hilfsprojekten, Altkleidersammlung für den Verkauf
und für Hilfsprojekte (z.B. Hilfe für obdachlose rumänische Kinder,
medizinisches Vorsorgezentrum in Äthiopien) |
| Probleme: |
Fehler und Schwächen der einzelnen Mitglieder
treten schneller zutage |
| Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: |
Pflicht zur Mitarbeit, Gemeinschaftsdienste,
Alkohol- und Drogenverbot auf dem Gelände, Recht auf Urlaub und
Taschengeld, feste Arbeitszeiten |
| Berufe der Mitglieder außerhalb
der Gemeinschaft: |
Keiner arbeitet außerhalb der Gemeinschaft,
erlaubt wäre eine Ausbildung |
| Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: |
Zur Zeit arbeiten alle für die Gemeinschaft |
| Regelung der Arbeitsaufteilung: |
Durch ein Arbeitsgespräch sowie die jeweiligen
Fähigkeiten |
| Sicherung der Existenzgrundlage: |
Durch Eigenarbeit, im Notfall helfen
andere Emmaus-Gemeinschaften |
| Ernährungsprinzipien: |
Es gibt keine besonderen Leitprinzipien
für Ernährung |
| Einnahme der Mahlzeiten: |
Alle Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen |
| Ernährung aus eigenem Anbau: |
Ein bißchen aus dem eigenen Garten |
| Entscheidungsorgane: |
Die normalen Vereinsorgane treffen kaum
Entscheidungen, 2 Mitglieder als Verantwortliche, ansonsten die
ganze Gemeinschaft |
| Entscheidungsprinzip: |
Wichtige Entscheidungen werden von allen
Mitgliedern getroffen, die in der Lage sind, die jeweiligen Folgen
auch mitzutragen, ansonsten gibt es noch 2 Vereinsmitglieder, die
den täglichen Ablauf bestimmen |
| Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: |
Gemeinsame Kasse durch den Gebrauchtmöbelmarkt
und die damit zusammenhängenden Arbeiten der Gemeinschaft (99%
der Einnahmen werden selbst erwirtschaftet) |
| Bezüge von außen: |
Spendeneinnahmen in Höhe von 1% der gesamten
Einnahmen |
| Gemeinschaftsvermögen: |
Der Verein besitzt das Haus und das umliegende
Gelände |
| Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: |
1 LKW, 2 Autos, 1 Fernseher, Computer,
geplant sind Sonnenkollektoren |
| Technische Hilfsmittel als Privateigentum: |
Fernseher, Stereoanlagen |
| Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: |
Gemeinsame Freizeitgestaltung |
| Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: |
Feste |
| Austausch mit anderen Gemeinschaften: |
Regelmäßige Treffen aller Emmaus-Gemeinschaften
sowie Treffen mit anderen deutschen Gemeinschaften |
| Privater Alltag: |
Ist möglich, jedoch sehr unterschiedlich,
manche haben Kontakte zu Menschen aus dem Dorf |