| Anschrift: |
Auf dem Heckenstück 13, 35075 Gladenbach |
| Gründungsjahr: |
1985 Beginn der Wohnumfeldgestaltung,
1987/88 Baubeginn und Bezug der ersten Siedlungshäuser |
| Gelände (Lage/Größe/Eigentum oder
Pacht): |
Ländlich, ca. 18.000 qm Eigentum, 22.000
qm gepachtet (Streuobstwiesen, Teiche) |
| Zahl der Gebäude: |
Privathäuser, teilweise als Wohnungen
ausgebaute Nebengebäude, Büro, Werkstätten, Praxisräume, Verkaufsraum
für Töpferei, Werkstatt- und Ein-kaufscoop, Woll- und Spielkunstladen |
| Tiere auf dem Gelände: |
Schafe, Ziegen, Hasen, Hunde, Katzen,
Miniatur-schweine, Esel (private Haltung) |
| Mitglieder (Erwachsene/Kinder und
Jugendliche): |
28 Erwachsene und 40 Kinder/Jugendliche |
| Arten des Zusammenlebens: |
Kleinfamilie, 3-Generationen-Familie,
Singles mit und ohne Kind, Ältere |
| Arten des Zusammenwohnens: |
Einfamilienhäuser, vermietete Einliegerwohnungen |
| Aufnahmegebühr: |
Keine |
| Offen für neue Mitglieder: |
Nein, da alle Grundstücke vergeben sind |
| Ökologische Leitideen: |
Ökologisches Wohnen |
| Spirituelle Leitideen: |
Keine konkreten Leitideen |
| Soziale Leitideen: |
Nachbarschaftliches Zusammenleben bei
privater Lebensgestaltung jeder Familie, gegenseitige Hilfe und
Selbsthilfe |
| Sonstige Leitideen: |
Keine |
| Strategien zur Umsetzung: |
Erhaltung und Wiederherstellung eines
naturnahen Umfeldes, Einsatz wohngesunder Baustoffe und natürlicher
Energien, eigene Pflanzenkläranlage, Regenwassersammelanlagen, nachbarschaftliche
Vernetzungen (Car-Sharing, Kinderbetreuung und Einkaufscoops), Teilselbstversorgung,
regelmäßige Siedlertreffen mit organisatorischer und inhaltlicher
Diskussion |
| Probleme: |
Es gibt sehr unterschiedliche Ansprüche
und Erwartungen an das gemeinschaftliche Leben |
| Gebote/Verbote und Rechte/Pflichten: |
Pflicht sind Kläranlagendienst und Arbeitseinsätze
zur Landschaftspflege |
| Berufe der Mitglieder außerhalb
der Gemeinschaft: |
Der Großteil der Mitglieder arbeitet
außerhalb als Lehrer/innen, Ingenieure, Sozialarbeiter; innerhalb
als Psychologe, Töpferin, Künstlerin |
| Berufliche Arbeiten für die Gemeinschaft: |
Es gibt Arbeitswochenenden zur Pflege
der gemeinsamen Flächen (Spielplätze, Steuobstwiesen, Teiche, Kläranlage,...) |
| Regelung der Arbeitsaufteilung: |
Freiwilliges Engagement |
| Sicherung der Existenzgrundlage: |
Individuelle Einkommen und Verdienste |
| Ernährungsprinzipien: |
In der Regel Vollwertkost, ohne Prinzipien |
| Einnahme der Mahlzeiten: |
In der Regel innerhalb der Familien,
teilweise auch gemeinschaftlich |
| Entscheidungsorgane: |
Die Mitglieder über 18 Jahre entscheiden |
| Entscheidungsprinzip: |
2/3 Mehrheitsentscheidung |
| Deckung laufender Kosten der Gemeinschaft: |
Siedlerkasse mit regelmäßigen Einnahmen
(5,- DM pro Monat plus Haushalt), ein Kassenführer regelt die laufenden
Kosten |
| Bezüge von außen: |
Finanzhilfen beim Hausbau (Pilotprojekt),
Zuschüsse von der Naturschutzbehörde für die Pflanzung von Bäumen
und Sträuchern |
| Gemeinschaftsvermögen: |
Die Siedlerkasse ist gleichzeitig das
Gemeinschaftsvermögen |
| Technische Hilfsmittel als Gemeinschaftseigentum: |
Autos für Carsharing-Gruppe, Mulchmäher,
Pflanzenkläranlage, Windkraftanlage in Planung |
| Technische Hilfsmittel als Privateigentum: |
Autos, Fernseher, Computer, Videorekorder,
Wäschetrockner, Telefonanlagen, Fax, ISDN,... |
| Regelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: |
Regelmäßige Folkloretänze, Musikgruppe,
Singen, Spielgruppen |
| Unregelmäßige Aktivitäten der Gemeinschaft: |
1-2 x jährlich gemeinsame Feste ... kein
Muss |
| Austausch mit anderen Gemeinschaften: |
Loser Austausch |
| Privater Alltag: |
Da jede/r einen eigenen Haushalt hat
(mit Familie) wird hauptsächlich ein privater Alltag gelebt |