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Instrumente der Nachhaltigkeits-
kommunikation in der Praxis
Trotz der Gefahr der Inszenierung und Verschleierung von Nicht-Nachhaltigkeit,
gibt es auch Beispiele aus der Praxis, die ihre Bezeichnung als ‚Nachhaltigkeitskommunikation'
rechtfertigen. Dies trifft zu, wenn Kommunikationstechniken angewendet
werden, die auch im Verfahren nachhaltig sind. Es zeigt sich dabei,
dass Nachhaltigkeit als zugrundeliegendes Prinzip der Öffentlichkeitsarbeit
mehr und mehr Verbreitung findet. Beispielsweise sind innovative Sustainable-Development-Reports
Anzeichen einer veränderten Auffassung gesellschaftsorientierter Kommunikation,
bei der Unternehmen nachhaltigkeitsorientierte Kommunikationsprozesse
für und über Nachhaltigkeit in ihrer Öffentlichkeitsarbeit anwenden.
Idealerweise geht dann jegliche Kommunikation über ökologische, soziale
und ökonomische Fragen mit reflexiven und partizipatorisch-dialogischen
Prozessen einher.
Zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskommunikation
bietet sich ein Spektrum verschiedener Kommunikationsinstrumente an.
Abbildung 3 zeigt
das Spektrum am Beispiel der Henkel KGaA: Hier wird anschaulich dargestellt,
dass sich je nach gewünschter Aktualität und Tiefe unterschiedliche
Medien (oder auch direkte Kommunikationsformen) eignen. Im Folgenden
sollen nur drei ausgewählte Kommunikationsinstrumente näher betrachtet
werden:
- Sustainable-Development-Reports
(SD-Reports) im Print-Format,
- Internetbasierte Nachhaltigkeitskommunikation,
- Stakeholder-Dialog und
Runde Tische.